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Bayerischer <strong>Rum</strong>

Bayerischer Rum

Die Brennerei Liebl stellt uns ihren „Bavarian Rum“ vor

Veröffentlicht am 10.10.2017 | 3196 Aufrufe | Kategorie: Ausflug & Erlebnis

In Bayern entbrennt gerade eine neue Leidenschaft für Rum. Gemeint ist dabei nicht der Rum aus Omas Backstube, der als Spirituose Aroma ins Spiel bringt. Nein, heute bervorzugen Genießer edlen und sehr komplexen Rum, der in purer Form ein spannendes Geschmackserlebnis bietet. Die Brennereien in Bayern haben diesen Trend früh erkannt und setzen dabei ganz auf bayerische Qualität.

Bei unserem Besuch der Brennerei Liebl am 25. September 2017 gewährt uns Gerhard Liebl jun. einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen. Sofort sind wir gebannt von seiner großen Faszination für das Brennen, die in jedem Wort zur Geltung kommt. Hier spricht ein Experte, ein wahrer Künstler seines Fachs, bei dem man spürt, dass er sich sehr genau mit dem Thema Rum auseinandergesetzt hat. Vor gut 4 Jahren wurde aus der Theorie schließlich Praxis, als Gerhard Liebl begann, seine Brenner-Erfahrung, die u.a. von Edelbränden und dem bayerischen „Coillmór“ Single Malt Whisky stammt, auf diesen ganz speziellen Bereich anzuwenden.

Hohe Auszeichnungen für ein junges Produkt

Heute hat er mit dem „Bavarian Rum“ ein in der Fachwelt hochbeachtetes Produkt geschaffen. Das bestätigen letztlich auch besondere Prämierungen wie die Destillata Goldmedaille 2016 mit 20 von 20 Punkten sowie die Silbermedaille beim World Spirits Award 2017. Viel Lob also für einen Rum, der noch in den Kinderschuhen steckt. Denn mit „erst“ 3 ½ Jahren Reifezeit gehört das Produkt zu den jüngeren der Branche. Deshalb ist demnächst noch viel mehr zu erwarten. „Mit jedem Jahr der Reifung wird das Ergebnis nämlich noch komplexer und dichter. Nächstes Jahr wäre schon der erste 5-jährige Rum möglich“, stellt Gerhard Liebl fest.

Das Geheimnis des guten Rums

Das Erfolgsrezept sieht Liebl im Zusammenspiel vieler Faktoren und Vorgänge. „Unsere Bio-Zuckerrohrmelasse stammt aus Paraguay“, erklärt er uns und fügt hinzu, dass er bereits Melassen aus mehreren Ländern getestet habe, ihm jedoch die paraguayische am liebsten sei. Die feinen Nuancen von Banane, Vanille oder Kokos und viele weitere angenehme Töne kommen durch sie sehr ausgeprägt zur Geltung. Verdünnt wird die dicke Bio-Melasse mit einer großen Menge weichem Quellwasser aus dem Bayerischen Wald. Das ist ganz entscheidend für die Gesamtqualität, ebenso wie das klassische „Pot-Still-Brennverfahren“, das aufgrund des Kupferkessels und doppelter Destillation
besonders aromaschonend abläuft. Zuletzt hängt auch viel von der Lagerung ab, wobei Liebl auf hochwertige Cognac- und Portweinfässer zurückgreift. Überwältigendes Ergebnis ist ein bernsteinfarbener Edel-Rum, der „nicht gefärbt und nicht aufgezuckert“ reinen und gleichzeitig komplexen wie intensiven Genuss verspricht. Das macht den „Bavarian Rum“ zu einem feinen Dessert-Begleiter oder gar zu einem Nachspeisen-Ersatz.

Die Brennerei Liebl

Seit 1970 destilliert die Spezialitäten-Brennerei & Whisky Destillerie Liebl GmbH in Bad Kötzting hochwertige Edelbrände, Bärwurz, aber auch Spezialitäten wie Gin, den Whisky Coillmór oder den Bavarian Rum (Seite 6/7). Nach und nach gewachsen, umfasst das Sortiment heute schon über 100 Sorten. Das Familienunternehmen, das bereits in dritter Generation besteht, zählt zu den erfolgreichsten  Brennereien Niederbayerns. 2016 erhielt Gerhard Liebl auf der „Destillata Gala 2016“ in Graz die begehrte Auszeichnung als „Edelbrenner des Jahres“. Ein Erfolg, der auf seiner ständigen Suche nach Neuem sowie auf starkem Bewusstsein für Qualität basiert. Genau das schätzen die Kunden, die mittlerweile nicht mehr nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, Italien oder der Schweiz stammen.
So gewinnen die mit Leidenschaft gebrannten Destillate immer mehr an Bekanntheit und gehen ihren unaufhaltsamen Weg von Bayern hinaus in die Welt.

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